Arbeitszeiterfassung in Excel mit Arbeitszeiten, Pausen und Überstunden

Arbeitszeiterfassung in Excel: Arbeitszeiten und Überstunden erfassen

Eine Arbeitszeiterfassung in Excel hilft dir dabei, Arbeitsbeginn, Arbeitsende, Pausen und Überstunden übersichtlich zu dokumentieren. Gerade bei unterschiedlichen Arbeitszeiten oder wechselnden Arbeitstagen kann eine einfache Notiz schnell unübersichtlich werden.

Mit einer gut aufgebauten Excel-Datei lassen sich die täglichen Arbeitsstunden automatisch berechnen und mit den geplanten Sollstunden vergleichen. Dadurch erkennst du, ob im jeweiligen Monat Überstunden oder Minusstunden entstanden sind.

In dieser Anleitung zeigen wir dir Schritt für Schritt, wie du eine Arbeitszeiterfassung in Excel selbst aufbauen kannst. Der Aufbau orientiert sich an unserer eigenen Vorlage mit einer zentralen Übersicht und separaten Tabellenblättern für alle zwölf Monate.

Ich selbst nutze diese Vorlage inzwischen seit 6 Jahren täglich und habe sie über die Jahre weiter modifiziert, damit sie noch leichter zu bedienen ist.

So ist eine Arbeitszeiterfassung in Excel aufgebaut

Eine übersichtliche Zeiterfassung sollte aus zwei zentralen Bereichen bestehen.

Im ersten Bereich werden die Grundeinstellungen hinterlegt. Dazu gehören das Kalenderjahr, der Name, ein möglicher Stundenübertrag aus dem Vorjahr und die täglichen Sollstunden von Montag bis Sonntag.

Zusätzlich erhält jeder Monat ein eigenes Tabellenblatt. Dort werden die täglichen Arbeitszeiten erfasst und automatisch ausgewertet.

Unsere Vorlage besteht deshalb aus:

  • einem Tutorial-Blatt
  • einer zentralen Übersicht
  • zwölf Monatsblättern von Januar bis Dezember

Die Einstellungen aus der Übersicht werden automatisch in die einzelnen Monate übernommen. Dadurch musst du Name, Jahr und regelmäßige Sollstunden nur einmal eintragen.

Schritt 1: Eine zentrale Übersicht anlegen

Erstelle zunächst ein Tabellenblatt mit dem Namen „Übersicht“. In diesem Bereich werden alle Angaben gespeichert, die für das gesamte Jahr gelten.

Dazu gehören:

  • das gewünschte Kalenderjahr
  • dein Name
  • ein vorhandener Stundenübertrag aus dem Vorjahr
  • die Sollstunden für jeden Wochentag

Die Übersicht bildet die Grundlage für alle Monatsblätter. Ändert sich beispielsweise das Jahr, werden die Datumswerte in den einzelnen Monaten automatisch angepasst.

Auch unterschiedliche Arbeitsmodelle lassen sich über diesen Bereich abbilden. Wer von Montag bis Freitag jeweils acht Stunden arbeitet, trägt für diese Tage acht Stunden ein. Für Samstag und Sonntag kann der Wert bei null bleiben.

Arbeitest du beispielsweise dienstags nur sechs Stunden oder regelmäßig am Samstag, kannst du die Sollstunden entsprechend anpassen.

Übersicht einer Excel-Arbeitszeiterfassung mit Jahr, Name und täglichen Sollstunden

Bild 1: Die Grundeinstellungen für das gesamte Jahr werden zentral in der Übersicht hinterlegt.

Schritt 2: Kalenderjahr und Namen eintragen

In der Übersicht wird zunächst das gewünschte Jahr eingetragen.

Steht das Jahr beispielsweise in Zelle C2, können alle Monatsblätter über einen Zellbezug darauf zugreifen:


=Übersicht!C2

Dasselbe Prinzip gilt für den Namen. Befindet sich dieser in Zelle C4, kann er in jedem Monatsblatt automatisch angezeigt werden:


=Übersicht!C4

Der Vorteil dieser zentralen Ablage zeigt sich bei der Wiederverwendung der Datei. Für ein neues Jahr musst du nur die Jahreszahl ändern. Der Name wird ebenfalls einmalig hinterlegt und erscheint anschließend automatisch auf allen Monatsblättern.

Schritt 3: Stundenübertrag aus dem Vorjahr berücksichtigen

Hast du am Ende des vorherigen Jahres noch Überstunden oder Minusstunden, kannst du diesen Wert in der Übersicht eintragen.

Positive Werte stehen dabei für vorhandene Überstunden. Ein negativer Wert kann für Minusstunden verwendet werden.

Der Januar übernimmt diesen Ausgangswert als ersten Stand des Arbeitszeitkontos:


=Übersicht!C3

Die im Januar entstandene Differenz wird anschließend zum Stundenübertrag addiert. So entsteht der aktuelle Stand des Arbeitszeitkontos.

Dieses Prinzip wird später von Monat zu Monat fortgeführt.

Schritt 4: Sollstunden für jeden Wochentag festlegen

In der Übersicht erhält jeder Wochentag eine eigene Zeile:

  • Montag
  • Dienstag
  • Mittwoch
  • Donnerstag
  • Freitag
  • Samstag
  • Sonntag

Daneben wird die jeweilige Sollarbeitszeit eingetragen.

Bei einem klassischen Arbeitsmodell könnten die Werte beispielsweise so aussehen:

  • Montag: 8 Stunden
  • Dienstag: 8 Stunden
  • Mittwoch: 8 Stunden
  • Donnerstag: 8 Stunden
  • Freitag: 8 Stunden
  • Samstag: 0 Stunden
  • Sonntag: 0 Stunden

Die Arbeitszeiterfassung bleibt dadurch flexibel. Teilzeitmodelle, unterschiedliche Tagesarbeitszeiten und regelmäßige Wochenendarbeit lassen sich ebenfalls berücksichtigen.

Wichtig ist, dass die Bezeichnungen der Wochentage in der Übersicht genauso geschrieben werden wie in den Monatsblättern. Nur dann kann Excel die passenden Sollstunden eindeutig zuordnen.

Schritt 5: Für jeden Monat ein eigenes Tabellenblatt erstellen

Lege anschließend zwölf Tabellenblätter mit den Namen Januar bis Dezember an.

Jedes Monatsblatt enthält im oberen Bereich:

  • den Namen
  • das Jahr
  • den Monat
  • die Differenz zwischen IST- und SOLL-Stunden
  • den Übertrag aus dem Vormonat
  • den aktuellen Stand des Arbeitszeitkontos

Darunter folgt die tägliche Zeiterfassung mit diesen Spalten:

  • Datum
  • Wochentag
  • Kommen
  • Gehen
  • Pause
  • IST-Stunden
  • SOLL-Stunden
  • Anmerkung

Durch den einheitlichen Aufbau kannst du dich in jedem Monat sofort orientieren.

Monatsblatt einer Excel-Arbeitszeiterfassung mit Kommen, Gehen, Pause und Überstunden

Bild 2: In jedem Monatsblatt werden Arbeitsbeginn, Arbeitsende, Pause sowie IST- und SOLL-Stunden erfasst.

Schritt 6: Datumswerte automatisch aus dem Jahr erzeugen

Die Datumswerte sollten sich automatisch an das Jahr aus der Übersicht anpassen.

Für den 1. Januar kann beispielsweise diese Formel verwendet werden:


=DATUM(Übersicht!$C$2;1;1)

Die Zahl 1 an der zweiten Stelle steht für den Monat Januar. Die letzte Zahl steht für den jeweiligen Tag.

Für den 2. Januar lautet die Formel:


=DATUM(Übersicht!$C$2;1;2)

Im Februar wird die Monatszahl entsprechend auf 2 geändert:


=DATUM(Übersicht!$C$2;2;1)

Dieses Prinzip wird für alle Tage und Monate fortgeführt.

Damit der 29. Februar in einem Nicht-Schaltjahr leer bleibt, kannst du eine zusätzliche Prüfung verwenden:


=WENN(MONAT(DATUM(Übersicht!$C$2;2;29))=2;DATUM(Übersicht!$C$2;2;29);"")

Excel prüft dabei, ob das erzeugte Datum tatsächlich noch zum Februar gehört. In einem Jahr ohne 29. Februar bleibt die Zelle leer.

Dadurch kann dieselbe Datei für verschiedene Kalenderjahre verwendet werden.

Schritt 7: Wochentage automatisch anzeigen

Aus dem Datum kann Excel automatisch den passenden Wochentag ermitteln.

Steht das Datum in Zelle A9, lautet die Formel:


=WENN(A9="";"";TEXT(A9;"TTTT"))

Der Bestandteil TTTT sorgt dafür, dass Excel den vollständigen Namen des Wochentags ausgibt, beispielsweise „Montag“ oder „Donnerstag“.

Die Wochentage müssen dadurch nicht manuell eingetragen werden. Ändert sich das Kalenderjahr, passen sie sich gemeinsam mit den Datumswerten an.

Dieser Schritt ist besonders wichtig, weil die Sollstunden später anhand des Wochentags aus der Übersicht übernommen werden.

Schritt 8: Arbeitsbeginn, Arbeitsende und Pause eintragen

Die täglichen Eingaben erfolgen in den Spalten:

  • Kommen
  • Gehen
  • Pause

Trage die Uhrzeiten als echte Excel-Zeitwerte ein.

Ein Beispiel:

  • Kommen: 08:30
  • Gehen: 16:30
  • Pause: 00:30

Verwende für diese Zellen ein Zeitformat wie:


hh:mm

Dadurch erkennt Excel die Eingaben als Uhrzeiten und kann mit ihnen rechnen.

Achte darauf, die Pause ebenfalls als Zeitwert einzutragen. Eine halbe Stunde wird beispielsweise als 00:30 erfasst.

Die Anmerkungsspalte kann für ergänzende Angaben verwendet werden. Dazu gehören beispielsweise Urlaub, Krankheit, Feiertag, Homeoffice oder eine kurze Information zu einem besonderen Arbeitstag.

Schritt 9: Tatsächliche Arbeitszeit automatisch berechnen

Die IST-Arbeitszeit ergibt sich aus:


Arbeitsende - Arbeitsbeginn - Pause

Steht die Kommen-Zeit in C9, die Gehen-Zeit in D9 und die Pause in E9, kannst du folgende Formel verwenden:


=WENN(A9="";"";(D9-C9-E9)*24)

Excel speichert Uhrzeiten intern als Anteil eines Tages. Durch die Multiplikation mit 24 wird das Ergebnis in Stunden umgerechnet.

Bei diesen Eingaben:

  • Kommen: 08:30
  • Gehen: 16:30
  • Pause: 00:30

ergibt sich eine tatsächliche Arbeitszeit von 7,5 Stunden.

Die Formel kann anschließend in alle weiteren Tageszeilen kopiert werden.

Wenn du die Werte lieber als Stunden und Minuten anzeigen möchtest, ist auch eine Darstellung im Zeitformat möglich. Für spätere Summen und Vergleiche ist die Berechnung als Dezimalstunden häufig leichter zu verwenden.

Schritt 10: Sollstunden passend zum Wochentag übernehmen

Die Sollstunden müssen nicht in jedem Monat erneut eingetragen werden. Excel kann sie anhand des Wochentags aus der Übersicht übernehmen.

Steht der Wochentag in B9, lautet eine passende Formel:


=WENN(B9="";"";XVERWEIS(B9;Übersicht!$B$5:$B$11;Übersicht!$C$5:$C$11;""))

Die Formel sucht den Wochentag aus B9 in der Übersicht.

Wird beispielsweise „Montag“ gefunden, gibt Excel die für Montag hinterlegte Sollarbeitszeit zurück. Bei Samstag oder Sonntag kann entsprechend der Wert null erscheinen.

Die Formel besteht aus diesen Bereichen:

  • B9 enthält den gesuchten Wochentag.
  • Übersicht!$B$5:$B$11 enthält die Namen der Wochentage.
  • Übersicht!$C$5:$C$11 enthält die dazugehörigen Sollstunden.
  • "" sorgt dafür, dass bei einem fehlenden Wert keine Fehlermeldung angezeigt wird.

Dadurch lassen sich auch unterschiedliche Sollstunden innerhalb einer Woche automatisch berücksichtigen.

Schritt 11: Monatliche IST- und SOLL-Stunden vergleichen

Am Ende eines Monats werden alle tatsächlichen Arbeitsstunden addiert.

Eine mögliche Formel für einen Monat mit 31 Tagen lautet:


=SUMME(F9:F39)

Die gesamten Sollstunden werden auf dieselbe Weise berechnet:


=SUMME(G9:G39)

Die monatliche Differenz ergibt sich anschließend aus:


=SUMME(F9:F39)-SUMME(G9:G39)

Ein positives Ergebnis bedeutet, dass mehr Stunden gearbeitet wurden als geplant.

Ein negatives Ergebnis zeigt, dass die erfassten IST-Stunden unter den geplanten Sollstunden liegen.

In unserer Vorlage wird diese Differenz im oberen Bereich des Monatsblatts angezeigt. Dadurch ist sofort erkennbar, wie der jeweilige Monat abgeschlossen wurde.

Auswertung von Überstunden und Minusstunden in einer Excel-Arbeitszeiterfassung

Bild 3: Die monatliche Differenz wird mit dem Übertrag aus dem Vormonat zu einem fortlaufenden Arbeitszeitkonto verbunden.

Schritt 12: Arbeitszeitkonto in den nächsten Monat übertragen

Damit das Arbeitszeitkonto über das gesamte Jahr fortgeführt wird, übernimmt jeder Monat den aktuellen Stand des vorherigen Monats.

Der Februar greift beispielsweise auf den Januar zu:


=Januar!K5

Der März übernimmt anschließend den Stand des Februars:


=Februar!K5

Dieses Prinzip wird bis Dezember fortgeführt.

Der aktuelle Stand des Arbeitszeitkontos ergibt sich aus:


Übertrag aus dem Vormonat + Differenz des aktuellen Monats

Steht der Übertrag in D5 und die monatliche Differenz in K4, lautet die Formel:


=D5+K4

Dadurch werden Überstunden und Minusstunden automatisch von Monat zu Monat weitergeführt.

Besonders wichtig ist, dass jeder Monat auf den aktuellen Stand des unmittelbar vorherigen Monats verweist. Ein falscher Zellbezug kann dazu führen, dass Überstunden nicht korrekt übernommen werden.

Schritt 13: Urlaub, Krankheit und Feiertage berücksichtigen

An Tagen ohne normale Zeiterfassung stellt sich die Frage, wie Urlaub, Krankheit oder Feiertage behandelt werden sollen.

Eine einfache Möglichkeit besteht darin, die geplanten Sollstunden in der IST-Spalte einzutragen und den Grund in der Anmerkungsspalte zu dokumentieren.

Alternativ kann die Datei um zusätzliche Spalten oder Auswahlfelder ergänzt werden. Dort kann zwischen regulärer Arbeit, Urlaub, Krankheit und Feiertag unterschieden werden.

Welche Variante sinnvoll ist, hängt von deinem Einsatzzweck ab.

Bei einer privaten Zeiterfassung oder der Dokumentation deiner eigenen Stunden kann eine kurze Anmerkung ausreichen. Für eine betriebliche Nutzung können weitere Anforderungen gelten.

Die Vorlage dient der organisatorischen Arbeitszeiterfassung und ersetzt keine rechtliche oder personalwirtschaftliche Beratung.

Schritt 14: Eingabefelder und Formelzellen unterscheiden

Eine Arbeitszeiterfassung enthält sowohl manuelle Eingaben als auch automatisch berechnete Werte.

Manuell bearbeitet werden beispielsweise:

  • Jahr
  • Name
  • Stundenübertrag
  • tägliche Sollstunden
  • Kommen
  • Gehen
  • Pause
  • Anmerkung

Automatisch berechnet werden:

  • Datum
  • Wochentag
  • IST-Stunden
  • SOLL-Stunden
  • monatliche Differenz
  • aktueller Stand des Arbeitszeitkontos

Kennzeichne Eingabefelder am besten mit einer einheitlichen Hintergrundfarbe. Formelzellen können eine andere Farbe erhalten oder vor versehentlichen Änderungen geschützt werden.

Dadurch ist sofort erkennbar, welche Zellen ausgefüllt werden sollen.

Schritt 15: Formeln vor versehentlichen Änderungen schützen

Wird eine Formel versehentlich überschrieben, stimmen die späteren Auswertungen möglicherweise nicht mehr.

Deshalb ist es sinnvoll, die Formelzellen zu sperren und anschließend den Blattschutz zu aktivieren.

Die vorgesehenen Eingabezellen müssen vorher entsperrt werden. Anschließend können Nutzer dort weiterhin Arbeitszeiten eintragen, während die Berechnungszellen geschützt bleiben.

Teste den Blattschutz sorgfältig. Eingabefelder, Dropdowns und andere benötigte Funktionen sollten weiterhin nutzbar sein.

Bewahre zusätzlich immer eine unveränderte Sicherheitskopie deiner Vorlage auf.

Häufige Fehler bei einer Arbeitszeiterfassung in Excel

Eine Zeiterfassung wirkt auf den ersten Blick einfach. Bereits kleine Fehler in den Formeln können jedoch das gesamte Arbeitszeitkonto beeinflussen.

Typische Probleme sind:

  • Uhrzeiten werden als Text eingetragen.
  • Pausen werden als Dezimalzahl statt als Uhrzeit erfasst.
  • Formeln fehlen in einzelnen Tageszeilen.
  • Wochentage sind fest eingetragen und passen nach einem Jahreswechsel nicht mehr zum Datum.
  • Der 29. Februar wird auch in Nicht-Schaltjahren angezeigt.
  • Sollstunden werden dem falschen Wochentag zugeordnet.
  • Ein Monatsblatt verweist auf den falschen Vormonat.
  • Formeln werden versehentlich überschrieben.
  • Arbeitszeit über Mitternacht wird nicht korrekt berücksichtigt.
  • Urlaub, Krankheit und Feiertage werden uneinheitlich behandelt.

Teste die Datei deshalb mit unterschiedlichen Arbeitszeiten und Kalenderjahren.

Prüfe beispielsweise:

  • ein normales Jahr
  • ein Schaltjahr
  • unterschiedliche Sollstunden pro Wochentag
  • Wochenendarbeit
  • positive Überstunden
  • negative Stunden
  • einen Übertrag aus dem Vorjahr
  • den Wechsel von Dezember in ein neues Jahr

Wie viel Arbeit steckt in einer flexiblen Excel-Zeiterfassung?

Die grundlegende Berechnung einer täglichen Arbeitszeit ist schnell eingerichtet. Eine zuverlässige Vorlage für ein vollständiges Jahr benötigt jedoch deutlich mehr Arbeit.

Du brauchst unter anderem:

  • eine zentrale Übersicht für die Grundeinstellungen
  • zwölf Monatsblätter
  • dynamische Datumswerte
  • automatisch berechnete Wochentage
  • eine korrekte Behandlung des 29. Februars
  • Formeln für die täglichen IST-Stunden
  • eine automatische Zuordnung der Sollstunden
  • monatliche Summen
  • eine Differenz zwischen IST und SOLL
  • einen fortlaufenden Stundenübertrag
  • passende Zeit- und Zahlenformate
  • klar erkennbare Eingabefelder
  • Schutz vor überschriebenen Formeln
  • Tests für verschiedene Kalenderjahre und Arbeitsmodelle

Jeder einzelne Schritt lässt sich mit Excel umsetzen. Bis alle zwölf Monate korrekt miteinander verbunden sind, sind jedoch mehrere Formeln, Zellbezüge und Kontrollen erforderlich.

Zeit sparen mit einer fertigen Excel-Arbeitszeiterfassung

Du möchtest verstehen, wie eine Arbeitszeiterfassung in Excel funktioniert, aber die zwölf Monatsblätter, Datumsformeln und Stundenüberträge nicht vollständig selbst einrichten?

Unsere Arbeitszeiterfassung Excel-Vorlage enthält den beschriebenen Aufbau bereits fertig vorbereitet.

Sie bietet dir:

  • eine zentrale Übersicht für Jahr und Name
  • einen Stundenübertrag aus dem Vorjahr
  • individuell einstellbare Sollstunden für jeden Wochentag
  • zwölf vorbereitete Monatsblätter
  • automatische Datums- und Wochentagsberechnung
  • Berücksichtigung von Schaltjahren
  • Erfassung von Kommen, Gehen und Pause
  • automatische Berechnung der IST-Stunden
  • automatische Übernahme der täglichen Sollstunden
  • monatliche Auswertung von Überstunden und Minusstunden
  • fortlaufenden Übertrag des Arbeitszeitkontos
  • eine Anmerkungsspalte für besondere Arbeitstage
  • ein Tutorial-Video zur Einrichtung und Nutzung

Du trägst deine Grundeinstellungen und täglichen Arbeitszeiten ein. Die Vorlage übernimmt anschließend die Berechnungen und führt dein Arbeitszeitkonto über das gesamte Jahr fort.

Häufige Fragen zur Arbeitszeiterfassung in Excel

Kann ich meine Arbeitszeit mit Excel erfassen?

Ja. In Excel kannst du Arbeitsbeginn, Arbeitsende und Pausen dokumentieren. Formeln berechnen daraus die tatsächliche Arbeitszeit und vergleichen sie mit den hinterlegten Sollstunden.

Wie berechne ich Arbeitsstunden in Excel?

Stehen Arbeitsbeginn, Arbeitsende und Pause in eigenen Zellen, kannst du die Arbeitszeit mit dieser Formel berechnen:


=(Arbeitsende-Arbeitsbeginn-Pause)*24

Die Multiplikation mit 24 wandelt den Excel-Zeitwert in Dezimalstunden um.

Wie berechne ich Überstunden in Excel?

Addiere zunächst alle IST-Stunden des Monats und ziehe anschließend die gesamten Sollstunden ab:


=SUMME(IST-Bereich)-SUMME(SOLL-Bereich)

Ein positives Ergebnis steht für Überstunden. Ein negatives Ergebnis zeigt Minusstunden.

Kann Excel unterschiedliche Sollstunden pro Wochentag berücksichtigen?

Ja. Hinterlege die Sollstunden für Montag bis Sonntag in einer Übersicht. Mit XVERWEIS kann Excel anhand des Wochentags automatisch die passende Sollzeit übernehmen.

Wie übertrage ich Überstunden in den nächsten Monat?

Der nächste Monat verweist auf den aktuellen Stand des vorherigen Monats. Der Februar kann beispielsweise den Januarwert mit folgender Formel übernehmen:


=Januar!K5

Die konkrete Zelladresse hängt vom Aufbau deiner Datei ab.

Kann ich Teilzeit mit der Vorlage erfassen?

Ja. Für jeden Wochentag können unterschiedliche Sollstunden eingetragen werden. Dadurch lassen sich Teilzeitmodelle und unterschiedliche tägliche Arbeitszeiten abbilden.

Funktioniert die Arbeitszeiterfassung auch in einem Schaltjahr?

Ja, sofern die Datumsformeln den 29. Februar prüfen. In unserer Vorlage bleibt dieser Tag in einem normalen Jahr leer und wird in einem Schaltjahr automatisch angezeigt.

Kann ich Urlaub und Krankheit eintragen?

Urlaub, Krankheit, Feiertage und andere Besonderheiten können in der Anmerkungsspalte dokumentiert werden. Abhängig vom gewünschten Ablauf kann die Datei zusätzlich um eigene Auswahlfelder oder Kategorien erweitert werden. Spreche uns gerne darauf an (excel.profis@gmail.com).

Ist eine Excel-Arbeitszeiterfassung für Unternehmen geeignet?

Excel kann für Selbstständige, kleine Teams und überschaubare Abläufe eine flexible Lösung sein. Bei mehreren Mitarbeitenden steigen die Anforderungen an Zugriffsrechte, Nachvollziehbarkeit, Datenschutz, Freigaben und zentrale Auswertungen. Prüfe deshalb, welche organisatorischen und rechtlichen Anforderungen für deinen Betrieb gelten.

Benötige ich Excel-Vorkenntnisse?

Für die Nutzung einer vorbereiteten Vorlage reichen grundlegende Kenntnisse aus. Du trägst deine Einstellungen und Arbeitszeiten in die vorgesehenen Felder ein. Für eigene Erweiterungen und Veränderungen sind zusätzliche Excel-Kenntnisse hilfreich.

Fazit: Arbeitszeiten und Überstunden mit Excel erfassen

Mit Excel kannst du eine flexible Arbeitszeiterfassung aufbauen, die tägliche Arbeitsstunden automatisch berechnet und mit den geplanten Sollstunden vergleicht.

Eine zentrale Übersicht speichert Jahr, Name, Stundenübertrag und tägliche Sollzeiten. In den einzelnen Monatsblättern werden Kommen, Gehen und Pausen eingetragen. Excel berechnet daraus die IST-Stunden, ordnet die passenden Sollstunden zu und ermittelt die monatliche Differenz.

Durch den Übertrag des Arbeitszeitkontos entsteht eine fortlaufende Übersicht über Überstunden und Minusstunden.

Der Aufbau lässt sich Schritt für Schritt selbst umsetzen. Für ein vollständiges Jahr müssen jedoch zahlreiche Formeln, Datumswerte, Monatsverknüpfungen und Sonderfälle korrekt eingerichtet werden.

Eine fertige Arbeitszeiterfassung Excel-Vorlage übernimmt diesen technischen Aufbau. Dadurch kannst du direkt mit der Erfassung beginnen und die Datei an dein Arbeitsmodell anpassen.

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